Rennbericht

Enduromasters 4. Lauf 2018 Herbstgranitbeisser Schrems (NÖ),


Reichinger/Reitbauer unantastbar im Team

Versöhnlicher Jahresabschluss für Reichinger Florian beim Enduromastersfinale in Schrems. Der Munderfinger Husqvarnapilot im Dienste des MSC Mattighofen wurde heuer einige male durch Verletzungen eingebremst und konnte daher die Saison nicht unbedingt wunschgemäß absolvieren. Kurz vor Saisonende konnte er aber noch einmal gemeinsam mit Crosser Reitbauer Peter seine Klasse aufblitzen lassen. Die beiden absolvierten in 5 Stunden 21 Runden im Schremser Granitbruch und beendeten das Rennen klar vor den Lokalmatadoren Allram/Arnberger auf Platz eins. Das reine Mattighofner Team Ortner/Schmitzberger belegt mit 19 Runden den zehnten Platz.

ACC 5. Lauf 2018 Mattighofen (OÖ)


Walter Feichtinger krönt sich zum ACC Pro-Champion

Erstmals in der Geschichte der Austrian Cross Country Championships geht der Profititel an einen Fahrer des MSC Mattighofen. Walter Feichtinger konnte den Punktevorsprung aus Kleinreifling zuhause souverän über die Ziellinie bringen und krönte sich mit dem Laufsieg in Mattighofen zum Champion der XC-Pro Klasse. Bei tollem Herbstwetter konnte einzig Matthias Wibmer, der in der Meisterschaft heuer keine Rolle spielte, dem Schalchner paroli bieten. Die beiden lieferten sich vor den Augen zahlreicher Fans zwei Stunden lang ein spannendes Duell um den Sieg. Das Heimpublikum kam auch in Lauf 3 voll auf ihre Kosten. Localhero Marcel Sieber bewegte seine KTM am schnellsten um die Strecke und konnte nach langer Verletzungspause einen Laufsieg in der Juniorenklasse verbuchen. Das gleiche Kunststück gelang auch Andreas Birgmann. Er ließ in Lauf 1 bei den Senioren nichts anbrennen und konnte mit relativ großem Vorsprung ebenfalls gewinnen. Weitere Podestplätze für den MSC Mattighofen konnten Wolfgang Bachleitner und Steinberger Sven nach Hause fahren, alle anderen Ergebnisse gibt es auf der ACC Homepage nachzulesen.

Enduro ÖM 7. Lauf 2018 St. Georgen (Stmk), Endurotrophy


Michael Feichtinger wird Gesamtdritter in der Staatsmeisterschaft

Eine lange und harte Endurostaatsmeisterschaft geht mit dem letzten Lauf in St. Georgen bei Judenburg zu Ende. Mit Michael und Walter Feichtinger kämpften dieses mal nur zwei Starter des MSC Mattighofen um Staatsmeisterschaftspunkte und die Punkte waren wieder sehr schwer zu verdienen. Wie jedes Jahr zeigt sich St. Georgen von der schwierigen Seite und trennte einmal mehr die Spreu vom Weizen. Der Tiroler KTM Pilot Bernhard Schöpf und der Osttiroler Matthias Wibmer setzten sich klar vom restlichen Feld ab und konnten die Plätze 1 und 2 einfahren. Für Schöpf war es der siebte Sieg im siebten Rennen heuer und somit der souveräne Staatsmeisterschaftstitel für den KTM Walzer Fahrer. Für Michael Feichtinger schaute es nach Sturz inklusive Absturz seiner Husqvarna gar nicht gut aus. Gemeinsam mit Bruder Walter konnte er jedoch seine Maschine bergen und das Rennen mit großem Rückstand wieder aufnehmen. Mit Rang 15 konnte er dann gerade noch genügend Punkte sammeln um Gesamtrang 3 im Klassement zu verteidigen. Für Walter Feichtinger war sogar noch Rang fünf drinnen.

Nach dem Vizetitel von 2017 also wieder eine herausragendes Jahr mit Gesamtrang 3 für Michael Feichtinger. Walter Feichtinger kam leider nicht ganz verletzungsfrei durch die Saison und belegt am Ende Rang 7. Ein ähnliches Schicksal hatte Florian Reichinger zu beklagen, der das letzte Drittel der Saison komplett gefehlt hat und in der Endabrechnung Rang 10 belegt. Bei den Junioren konnte Clemens Forthuber und Florian Ortner mit Rang 5 bzw. Rang 7 überzeugen.      

Enduro ÖM 5. und 6. Lauf 2018 Neustift am Hartberg (NÖ)


Schlammschlacht beim Dimoco Aspang Race

Vielen wird der Sommer 2018 als sehr trockene Jahreszeit in Erinnerung bleiben, vermutlich aber nicht den Teilnehmern der Endurostaatsmeisterschaft. Wie schon beim letzten Lauf in Rothenfels gab es im Aspanger Kaolinwerk Niederschlag im Überfluss. Aus der Zweitagesveranstaltung mit zwei Wertungsläufen für die Staatsmeisterschaft, wurde dadurch eine wahre Schlammschlacht. Aus Mattighofner Sicht lag Michael Feichtinger mit Gesamtrang 3 noch in aussichtsreicher Position im Kampf um den Staatsmeistertitel. Florian Reichinger musste als Meisterschaftsvierter die Saison verletzungsbedingt unterbrechen und konnte nur als Zuschauer mitwirken. Walter Feichtinger feiert zwar nach Verletzung sein Meisterschaftscomeback, hatte aber schon vor den Rennen ebenfalls keine realistische Chance mehr auf den Titel. Der Favorit an beiden Tagen war natürlich einmal mehr der Meisterschaftsführende Bernhard Schöpf. Der Tiroler schlug dann auch glatt an beiden Renntagen zu und sammelte so weitere 50 Punkte für die Staatsmeisterschaft. Zwei mal Zweiter wurde Thomas Hostinsky, der somit seine rechnerische Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidung noch minimal aufrecht erhalten konnte. Vizestaatsmeister Michael Feichtinger wird am Samstag Vierter und konnte am zweiten Renntag mit Rang Drei wieder einen Podestplatz einfahren. Der Titel ist dadurch aber rechnerisch nicht mehr möglich. Mit ähnlichen Platzierungen kann auch Walter Feichtinger brillieren. Er wird dritter am Samstag und Fünfter am Sonntag und kann so wieder ordentlich Boden gut machen in der Meisterschaft.
Bei den Junioren geht der Titel schon fix nach Tirol. Roberto Pirpamer gewinnt zwei mal und kann beim letzten Lauf in St. Georgen nicht mehr eingeholt werden.       

ACC 4. Lauf 2018 Kleinreifling (OÖ)


Walter Feichtinger kommt mit Vorsprung zum Saisonfinale

Kleinreifling ist eine neue Veranstaltungslocation der ACC Serie und führte vergangenes Wochenende das vorletzte Rennen der 2018er Saison aus. In die almähnliche Kulisse wurde eine wunderbare Crosscountry Strecke gezaubert, die bei den Teilnehmern sehr gut ankam und zum Teil auch schon für Vorentscheidungen um die Klassentitel gesorgt hat. Auf sehr gutem Weg zum XC-Pro Titel befindet sich Walter Feichtinger, der sich nach mehrwöchiger Verletzungspause nur dem Gaststarter Matthias Wibmer geschlagen geben musste. Weil Meisterschaftskonkurrent Patrick Neisser bei einem spektakulären Unfall sein Sportgerät zerstörte, könnte sich Walter beim Heimrennen in Mattighofen Anfang Oktober die Meisterschaftskrone aufsetzen. Sehr gut lief es auch für Andreas Birgmann, der mit Platz zwei bei den XC-Senioren ebenfalls für einen Podestplatz sorgte. Steinberger Sven feiert seinen dritten zweiten Platz heuer und kommt dadurch als Gesamtzweiter nach Mattighofen. Die Chance auf den XC-Sport 3 Titel ist aber nicht mehr gegeben, da Konkurrent Lobner Roman den vierten Saisonsieg feierte und das Jahr mit dem Punktemaximum abschliessen wird. Weitere Ergebnisse gibt es wieder auf der Veranstalterhomepage nachzulesen.

Enduro ÖM 4. Lauf 2018 Rothenfels (Stmk), Endurotrophy


Michael Feichtinger zurück am Podest

Rothenfels machte sich vor ein paar Jahren mit dem Winterenduro einen Namen im österreichischen Endurokalender. Während damals bei Schnee und Eis die Runde bewältigt wurde, musste sich die österreichischen Enduroelite vergangenes Wochenende mit Regen und Schlamm "begnügen". Kurz vor Beginn des Hauptrennens verwandelte nämlich ein Platzregen den vierten Meisterschaftslauf in ein besonders anspruchsvolles Event, das selbst den Könnern wieder einiges abverlangte. Bernhard Schöpf kann vor allem bei solch schweren Bedingungen seine aktuelle Ausnahmestellung unter Beweis stellen und gewinnt mit einer Runde Vorsprung auf Thomas Hostinsky. Michael Feichtinger lag lange Zeit auf Platz zwei, konnte aber den Angriff von Staatsmeister Hostinsky nicht bis zur Zielflagge standhalten. Platz 3 bedeutet aber die zweite Podestplatzierung heuer und festigt dadurch auch den dritten Gesamtrang in der Meisterschaft. Nicht ganz happy war Florian Reichinger mit seinem Rennen. Der Munderfinger blieb mit seiner Husqvarna in einer tiefen Spurrille ziemlich hoffnungslos stecken. Nach Bergung der Maschine war dann aber der Zug für vordere Plätze abgefahren. Tagesrang 7 nach weiteren Problemen schaute dennoch heraus.   

Österreichischer Enduro Cup, 3. Rohr im Gebirge (NÖ)


Florian Reichinger erreicht angeschlagen Platz 2

Beim dritten Saisonlauf zum Österreichischen Enduro Cup gab es erstmals keinen Laufsieg für Florian Reichinger. Nach Platz eins beim Saisonauftakt in Guttaring und Platz eins in Lunz stand der Husqvarnapilot dieses mal hinter Isopp Manuel auf dem zweithöchsten Platz am Podium der E2 Klasse. Ein Handquetschung, die in den Vorläufen passierte, machte es aber nicht gerade leicht das sonntägige Hauptrennen zu absolvieren. Für die Gesamtwertung war die erreichte Platzierung in Rohr am Gebirge aber Gold wert. Florian geht als Führender der E2 Klasse in die letzten zwei Saisonläufe und hat somit sehr gute Chancen eine weitere Meisterschaftsserie für sich zu entscheiden. 

Enduro ÖM 3. Lauf 2018 Perchau (Stmk), Endurotrophy


Dritter Laufsieg en suite für Bernhard Schöpf

Bernhard Schöpf scheint heuer unantastbar zu sein. Das was sich schon zu Saisonbeginn abgezeichnet hatte, bestätigte sich nun auch beim dritten Lauf zur Österreichischen Enduromeisterschaft. Der durch eine Rückenverletzung "eingebremste" Tiroler Ex-Staatsmeister verwies den Vorarlberger Philipp Schneider und den 2017er Staatsmeister Thomas Hostinsky auf die weiteren Podestplätze und kommt dadurch einem weiteren Staatsmeistertitel immer näher. Best of the Rest wurde als bester MSC Mattighofner Florian Reichinger auf Rang 4 der mit Walter Feichtinger (5) und Michael Feichtinger (6) zwei weitere Teamkollegen im Schlepptau hatte und dadurch wichtige Punkte für die Meisterschaft sammelte. Bester MSC Junior wurde Clemens Forthuber, der sich auf der schwierigen Crosscountry Strecke in Perchau über Rang 6 in der Juniorenwertung freuen kann. Florian Ortner konnte verletzungsbedingt nur Schadensbegrenzung betreiben und holte sich mit Rang 8 ebenfalls noch wertvolle ÖM-Zähler.
Update: Walter Feichtinger hat sich beim Sturz eine Fraktur zugezogen und wird wohl für eine Weile pausieren müssen.

Österreichischer Enduro Cup, 2. Lauf Lunz am See (NÖ)


Wieder Laufsieg für Florian Reichinger in der E2 Klasse

In Lunz am See, das sich schon vor vielen vielen Jahren einen Namen in der heimischen Enduroszene gemacht hat und bekannt ist für technisch schwieriges Gelände, fand der zweite Lauf zum Österreichischen Enduro Cup statt. Und der "Hackstockgraben" hatte wieder einige Schmankerl zu bieten. Von sehr schweren Bachbetten, schnellen Crosstests und sogar Gleichmäßigkeitsfahrten war eigentlich alles dabei was sich ein Endurofahrer so vorstellen kann. Dieser abwechslungsreiche Rennmodus dürfte vor allem bei Florian Reichinger wieder gut angekommen sein. Der junge Munderfinger gewinnt beim zweiten Antreten in dieser Saison schon sein zweites Rennen in seiner Klasse und darf sich über Platz 2 in der Overallwertung des ÖEC freuen.

Erzbergrodeo 2018


Walter Feichtinger bester 4 Taktfahrer beim Harescramble

Aus aller Welt kamen sie, aus jeder Berufs- und Altersklasse. Amateure, Hobbyfahrer und Profis aus fast 40 Nationen. Darunter natürlich so klingende Namen wie Graham Jarvis, Jonny Walker, Taddy Blazusiak und Manuel Lettenbichler. Zunächst gingen 1530 Fahrer an den Start des legendären Iron Road Prolog. Vollgas gegen den Berg, auf einer Schotterpiste zum Gipfel. Denn nur die schnellsten 500 Fahrer qualifizieren sich für den weltweit einzigartigen Höhepunkt des Extremendurosports: Das Red Bull Harescramble.

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